BRIEF ZU CORONA

Liebe Freunde und Mitglieder der CityChurch,

wie uns allen mittlerweile bewusst, stellt uns die Coronavirus-Pandemie vor bisher nicht gekannte Herausforderungen. Jeden Tag erfahren wir aus den Medien neues über die weltweite Entwicklung und den vielen Menschen die darunter leiden. Auch als Gemeinde wollen und müssen wir uns auf die veränderte Lage einstellen.

Bundesregierung und Hamburger Senat haben in den vergangenen Wochen drastische Maßnahmen ergriffen, die in unsere bisher freie Glaubens- und Lebensgestaltung eingreifen. Mit der per Rechtsverordnung verhängten „Kontaktsperre" haben wir nun klare Regelungen. Wir alle müssen uns zwar in den kommenden Wochen massiv einschränken und auf Gewohntes verzichten, können aber wissen, dass wir eben durch dieses verantwortungsvolle Handeln dazu beitragen, dass der rasante Anstieg der Infektion ausgebremst wird.

Ich bin mir sicher: Jeder von uns ist bereit zu helfen und weiß, dass wir alle jetzt die unvermeidbaren Einschränkungen unseres Zusammenlebens unbedingt befolgen müssen. Es ist dennoch eine Zeit, in der unser Zusammenhalt und Solidarität mit Menschen in- und außerhalb unserer Kirchengemeinde gefragt sind, vor allem aber unsere Gebete.

In Bezug auf unsere Gemeinschaft: Lasst uns aufeinander Acht geben, füreinander Beten und über Telefon und soziale Medien den Kontakt pflegen. Lasst uns unsere Seniorinnen und Senioren unterstützen und für sie da sein. Schon allein durch einen Anruf können wir dazu beitragen, dass einer Vereinsamung vorgebeugt wird und wir einander im Glauben ermutigen.
In Bezug auf Menschen außerhalb unserer Gemeinschaft: Lasst uns Gott fragen wie wir tätig werden können. Lass uns Augen und Herzen offen halten und für die Nöte anderer sensibel sein. Nachrichten und mediale Berichterstattungen sollten uns nicht ängstigen, sondern uns ins Gebet führen.

Es ist meine Überzeugung, dass wir einen guten Gott haben und auch in dieser Lage darauf vertrauen können, dass Ihm nichts aus der Hand entgleitet. Auch wenn wir zurzeit nur Gottesdienste am Bildschirm feiern können, unsere Verbindung als Kirchengemeinde geht weit darüber hinaus. Lasst uns Wege finden wie wir Gemeinschaft in diesen Herausfordernden Zeit weiterhin leben und anderen den Trost und die Hoffnung des Evangeliums spenden können. Gott hat diese Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn für sie gegeben hat. Jesus ist nicht gekommen um die Welt zu verdammen, sondern um sie zu retten. Von dieser Rettung her gibt es Grund zur Freude, Trost in Krisen und Hoffnung für die Zukunft.

Ich bin mir sicher, dass wir auch in diesen Krisenzeiten als Gemeinde zusammenhalten, uns gegenseitig helfen und weiterhin unseren Auftrag für unsere Stadt fortführen werden - das machte Kirche Jesu schon immer aus.

Bitte fühlt euch frei uns als Pastoren und Gemeindeleitung zu kontaktieren, wir wollen wissen wie es euch geht und was wir für euch tun können. Wenn ihr Hilfe benötigt oder erkrankt seid und Gebet in Anspruch nehmen wollt, meldet euch, wir wollen für euch da sein.

Liebe Grüße und Gottes Segen.
Bleibt gesund!

Euer Hans Andereya 


 

Letzte Änderung amDonnerstag, 09 April 2020 21:23

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